Ochsenbäckchen

Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce

Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce
Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce

Ich habe zum ersten Mal Ochsenbäckchen zubereitet und ein tolles Rezept für einen Sonntagsbraten für euch!

Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce mit glasiertem Ofengemüse und Kürbispüree.

Bevor ich euch das Rezept verrate, noch ein paar Tipps zu den verwendeten Zutaten:

  1. Achtet beim Kauf der Ochsenbäckchen darauf, dass die Bäckchen nicht zerschnitten sind. Leider werden die deutschen Ochsenbäckchen beim Veterinärcheck oft zerfetzt. So wird das Fleisch zäh und verliert seinen besonderen Geschmack. Wer keine Bäckchen aus dem Ausland haben möchte, kauft sie hier. Der Ludwig hat zusammen mit Veterinären ein schonendes Verfahren entwickelt, dass nur einen kleinen Schnitt am Fleisch verursacht. Der Unterschied ist zu schmecken!
  2. Kauft parierte Ochsenbäckchen. Der Metzger sollte die Ochsenbäckchen küchenfertig zubereiten. So bleibt euch eine Menge Arbeit erspart.
  3. Wer den Portwein auch nach dem Essen genießen möchte und nicht nur zum Kochen nutzt, dem empfehle ich meinen Lieblingswein: W.&J. Graham’s Six Grapes Reserve Port
  4. Hayato Kürbis ist ein süß schmeckender Speisekürbis. Er ist dem Hokaido Kürbis sehr ähnlich im Geschmack. Ich mag die Kombination aus süß und salzig und wähle daher gerne einen süßen Kürbis.
  5. Espresso gibt dem ganzen Gericht eine besondere Note und ergänzt perfekt den kräftigen Geschmack der Ochsenbäckchen.
  6. Für die Soße verzichte ich auf Speisestärke. Ich nehme lieber mehr Flüssigkeit und reduziere sie dann bei starker Hitze.

Die wichtigste Frage beim Schmoren: Wann ist das Fleisch gar?

Zum Testen, ob die Ochsenbäckchen gar sind, nehmt ihr eine Fleischgabel und stecht nach 2,5 Stunden vorsichtig in das Fleisch. Die Bäckchen sind gar, wenn das Fleisch von der Gabel gleitet. Dann sind die Ochsenbäckchen richtig schön weich und zerfallen quasi auf der Zunge. Sollten sie noch nicht weich genug sein, weiter Garen und erneut testen.

Beim Schmoren gilt: Lieber zu lang, als zu kurz im Ofen lassen!

Und jetzt geht’s zum Rezept. Viel Spaß beim Zubereiten!

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Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce

Zutaten für 2 Portionen Ochsenbäckchen:

  • 600 g Ochsenbäckchen, z.B.: von Der Ludwig
  • 400 g Gemüsewürfel von Zwiebeln, Sellerie, Karotten
  • 400 ml Rindfleischfond
  • 200 ml roter Portwein
  • 2 EL Espresso, z.B.:  Mexikanischer Bio-Espresso von Reinholz
  • 1 TL Tomatenmark
  • 6 Stiele Thymian
  • 3 Lorbeerblätter
  • 8 schwarze Pfefferkörner
  • 3 Wacholderbeeren
  • 1 Messerspitze Senf
  • 2 EL Margarine
  • Meersalz und Rosa Pfeffer

Zutaten für die Beilagen:

  • 400g Hayato Kürbis
  • 6 kleine Möhren
  • 2 Petersilienwurzeln
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 1 EL Honig
  • Körniges Meersalz, Rosa Pfeffer
  • 1 EL Margarine
  • 1 Messerspitze Muskatnuss, gerieben

Zubereitung Ochsenbäckchen in Espresso-Portweinsauce:

  1. Ofen auf 140 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Ochsenbäckchen von allen Sehnen und Fettresten sorgfältig befreien. Mit Salz und Rosa Pfeffer würzen. Gemüse waschen und klein schneiden.
  2. Margarine in einen Schmortopf geben und erhitzen. Fleisch hinzugeben und jeweils 1 Minuten von jeder Seite scharf anbraten. Die Backen aus dem Topf nehmen und zur Seite stellen.
  3. Espresso im Topf rösten, Gemüsewürfel hinzugeben und weiter braten. Tomatenmark zugeben, alles verrühren und rösten.
  4. Gemüse mit der Hälfte des Portweins ablöschen. Kurz aufkochen lassen und alles miteinander verrühren. Den Rest des Portweins und den Rindfleischfond dazugeben.
  5. Die Ochsenbäckchen wieder in den Topf legen. Sie sollen zu zwei Dritteln mit Flüssigkeit bedeckt sein. Lorbeerblatt, Wacholder, Senf, Thymian und Pfefferkörner dazugeben und den geschlossenen Topf in den vorgeheizten Backofen stellen. Die Ochsenbäckchen sollen darin je nach Größe etwa 3 bis 4 Stunden schmoren. Etwa alle halbe Stunde Ochsenbäckchen im Sud wenden.
  6. Für das Ofengemüse Möhren und Petersilienwurzeln schälen und in eine kleine, mit Margarine gefettete Auflaufform legen. Mit Honig bestreichen, grobes Meersalz und zwei Rosmarinzweige darüber geben. Die Möhren für die letzte Stunde mit in den Ofen geben. Besser noch: im separaten Backofen bei 140 Grad zubereiten.
  7. Circa 20 Minuten bevor die Bäckchen fertig sind das Kürbispüree zubereiten. Dafür den Kürbis vierteln, schälen (die Schale ist nicht essbar) und die Kerne entfernen. Das Kürbisfleisch in Stücke schneiden und in einen Topf geben, mit Wasser bedecken und zum Kochen bringen. Circa 10 Minuten kochen, dann das Wasser abschütten. Kürbis mit einem Pürierstab zu Püree verarbeiten. Margarine, etwas Muskatnuss und Pfeffer hinzugeben und mit Salz abschmecken. Auf der Herdplatte bei geringster Hitze warmhalten.
  8. Schmortopf aus dem Ofen nehmen. Die Bäckchen aus der Sauce nehmen und warmhalten. Die Flüssigkeit durch ein Sieb in einen kleinen Topf passieren und aufkochen, bis diese die gewünschte Konsistenz hat. Die Sauce mit Salz und Portwein abschmecken.
  9. Ochsenbäckchen zusammen mit den Beilagen auf einem vorgewärmten Teller anrichten. Mit Rosmarin und Rosa Pfeffer garnieren.

Guten Appetit!

Ochsenbäckchen
Ochsenbäckchen mit Espresso-Portweinsauce an glasiertem Ofengemüse und Kürbispüree
Aprikosen-Rosmarin Eis

Sommer satt: Aprikosen-Rosmarin Eis

Sommer satt. Jetzt genießen wir nochmal die letzten warmen Tage! Nach dem bescheidenen Sommer wird der September so richtig schön. Ich hab’s euch gesagt! Außerdem habe ich im September Urlaub, ganze vier Wochen! Es muss also schönes Wetter werden, damit ich nochmal richtig Sonne tanken kann, bevor der Herbst das schlechte Wetter mit sich bringt.

Um die warmen Tage richtig genießen zu können, habe ich mir für meine KitchenAid die Eismaschine gekauft (bei Amazon ist sie gerade im Angebot). Funktioniert super! Die Schüssel für das Eis muss mindestens 15 Stunden vor der Nutzung im Gefrierschrank aufbewahrt werden. Die Eismasse wird für 20-30 Minuten gerührt und anschließend nochmal für zwei Stunden in den Gefrierschrank gestellt. Wie bei allen Zubehörteilen für die KitchenAid ist auch die Eismaschine nicht ganz günstig. Das man bei einer KitchenAid den Namen bezahlt ist ja nun auch kein Geheimnis!

Auch beim Eis ist mir ein gesunder Genuss wichtig. Das Eis aus dem Supermarkt oder beim Italiener um die Ecke ist mir zu ungesund und außerdem gibt es immer die gleichen Geschmacksrichtungen. Ich mag die Abwechslung beim Geschmack und esse mein Eis lieber mit wenig Sahne und ohne Zucker.

Aprikosen-Rosmarin Eis
Aprikosen-Rosmarin Eis

Heute möchte ich mit euch mein erstes gelungenes Rezept teilen:

Aprikosen-Rosmarin Eis mit Lavendelnote

Aprikosen könnt ihr jetzt frisch auf dem Wochenmarkt kaufen. Jetzt ist Saison und jetzt sind sie schön saftig und süß.

Zutaten für 6-8 Portionen Aprikosen-Rosmarin Eis:

  • 500g Aprikosen
  • 3 Zweige Rosmarin
  • 200g Xucker Light
  • 250 ml Buttermilch
  • 160g Magerquark
  • 60ml Schlagsahne, z.B. fettreduziert von Rama Cremefine mit 19% Fett
  • 3 EL Lavendelsirup
  • 1 Limette
  • 1 Ei
  • 1 Eigelb

Wie ihr seht enthält das Eis nur Fruchtzucker und kaum Fett. Was allerdings nicht bedeutet, dass ihr auf Geschmack verzichten müsst! Durch Erythrit können Speisen auf gesunde Weise gesüßt werden. Quark und Joghurt ersetzen Sahne. Die Buttermilch gibt dem Eis einen frischen, leichten Geschmack.

Aprikosen-Rosmarin Eis
Aprikosen-Rosmarin Eis

Zubereitung Aprikosen-Rosmarin Eis:

  1. Die Aprikosen und den Rosmarin am Stiel waschen. Früchte entsteinen und vierteln.
  2. Früchte, Rosmarin und Xucker in einen Topf geben und 1h köcheln lassen. Lavendelsirup hinzugeben. Nach einer Stunde vom Herd nehmen und abkühlen lassen.
  3. Rosmarin entfernen und die Früchte pürieren.
  4. In einem Topf Wasser erhitzen. Ei und Eigelb zusammen mit dem Xucker in eine Schüssel geben und im Wasserbad mit dem Schneebesen verrühren.
  5. Die Eimasse etwa zwei Minuten kräftig schlagen bis sie schaumig ist.
  6. Limette auspressen und den Saft hinzugeben. Schlagsahne unterrühren. Topf von der Kochstelle geben und weiter kräftig rühren.
  7. Nach und nach die Buttermilch und den Quark unterrühren.
  8. Nun das Fruchtpüree unter die Quarkmasse rühren und alles für etwa eine Stunde in den Kühlschrank stellen.
  9. Masse aus dem Gefrierschrank nehmen und in die Eismaschine geben. Die weitere Zubereitung erfolgt dann je nach Maschine.

Lasst es euch schmecken!

Katharina

 

 

Rib-Eye-Steak

#Steakstyle – Rib-Eye-Steak und alles neu macht der Herbst

Ihr Lieben,

kennt ihr dieses gute Gefühl eine Entscheidung getroffen zu haben? Dieser Druck, der sich entlädt; das Gefühl wieder richtig durchatmen zu können; die Gedanken einfach schweifen lassen; eine Pause einlegen, um dann wieder durchstarten zu können.

Ich habe im Moment dieses Gefühl und es war längst fällig: Alles neu macht der Herbst!

Als ich vor einem Jahr meinen Job gewechselt habe, erhoffte ich mir mehr Freiheiten, mehr davon, mich kreativ einzubringen; wieder mehr Begeisterung für mein tägliches Tun. Und die Freiheit, meinen Leidenschaften nachzugehen. Es hatte sich leider schnell herausgestellt, dass ich all dies nicht haben werde. Angekommen in einem Konzern, war da wieder diese Engstirnigkeit der Kollegen und Vorgesetzten. Vorgaben, über Vorgaben, dafür wenig Freiheiten. Den Kopf sollte man am besten zu Hause lassen. Hinzu kam die Fahrerei zwischen Fulda und Erfurt.

Jetzt wohnen wir im schönen Fulda, in unserem schönen Haus und ich kann nichts davon genießen. Habe keine freie Zeit mehr und erst Recht keine Zeit meinen Hobbys nachzugehen. Das Tanzen mussten wir ganz einstellen, zum Bloggen bin ich immer weniger gekommen.

Die Zeit für freie Gedanken wurde immer knapper, je stärker mein Tag durchgetaktet war. Also habe ich mich gefragt, willst du das wirklich noch? Dein Leben lang die Zeit auf der Straße zu verbringen? Einen Job ausführen, der dir keine Freude bereitet? Ich konnte mir die Fragen schnell beantworten.

Ich habe ziemlich schnell die Entscheidung getroffen, dass ich das nicht mehr will. Und ich glaube, jetzt habe ich gefunden was ich will: ab Oktober starte ich dann wieder durch. In einem kleinen Familienbetrieb, der es mir ermöglicht meine Leidenschaften auch im Job einzubringen. Wunderbar!

Aber jetzt gönne ich mir die Zeit, lass die Seele baumeln, experimentiere in meiner Küche, spaziere durch Fulda und widme mich endlich dem, wonach mir ist: meine Leidenschaften mit euch zu teilen.

Nun endlich ist es Zeit für Teil 4 der Serie #Steakstyle – saftiges Dry Aged Rib-Eye-Steak. Bevor nun das schlechte Wetter endgültig das offizielle Ende der Grillsaison einleitet, möchte ich noch einige Rezepte mit euch teilen. Heute gibt es das Rezept für ein saftiges Dry Aged Rib-Eye-Steak.

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Um ehrlich zu sein, war ich etwas skeptisch, da das Rib-Eye-Steak doch sehr stark marmoriert ist und somit viel Fett enthält. Aber genau das sorgt für den butterweichen Geschmack des Steaks. Richtig zubereitet, zergeht auch dieses Stück Fleisch auf der Zunge.

Zutaten für ein Dry Aged Rib-Eye-Steak:

 

  • bis zu 700g Rib Eye Steak
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

etwas Alufolie

Das ideale Steak ist 4cm dick. Daher werdet ihr nicht auf die Frauenportion  (300-400g) kommen. Teilt es mit eurer Dame/Herren oder hebt euch die Portion für die nächsten Tag auf. Es lohnt sich wirklich, in ein gutes Stück Fleisch zu investieren. Der Geschmack ist hervorragend! Und wenn noch etwas für den nächsten Tag bleibt umso besser!

Wie bei jedem Fleisch kauft ihr auch das Rib-Eye-Steak im Idealfall am Tag der Zubereitung. Sollte dies euch nicht möglich sein, weil ihr zum Beispiel keinen Metzger in der Nähe habt, probiert den Onlineversand aus. Metzger, wie Der Ludwig, haben sich auf den Versand von qualitativ hochwertigen Steaks spezialisiert. Das Fleisch wird vakuumiert und in einer Styroporbox versandt. Durch Kühlakkus wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Das Fleisch ist in Vakuum verpackt sogar noch einige Tage haltbar, wenn ihr es im Kühlschrank lagert.

Zubereitung Dry Aged Rib-Eye-Steak

  1. Rib-Eye-Steak vor der Zubereitung mindestens eine, besser zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank holn und abgedeckt auf einen Teller legen.
  2. Steak etwas abwaschen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Mit Salz würzen.
  3. (Gas-)Grill heizen, bis er die höchste Temperatur erreicht hat. Steak für 1,5 Min auf den Grill legen. Dann das Fleisch auf derselben Seite um 90 Grad drehen, um das typische Grillmuster zu erhalten. Weitere 1,5 Min grillen.
  4. Rib-Eye-Steak wenden und den Vorgang wiederholen.
  5. Nun die Wärme des mittleren Brenners auf Null reduzieren, Grillthermometer ins Fleisch stechen und das  Rib-Eye-Steak bei indirekter Hitze weiter garen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist. Mit Rosmarinzweigen belegen und den Deckel des Grills wieder schließen. Für Medium reichen 56 Grad aus. Bedenkt, dass das Fleisch während des Ruhens in der Alufolie weitergart.
  6. Nach Ende der Garzeit Rib-Eye-Steak vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und für 5-10 Minuten auf dem Teller ruhen lassen.
  7. Alufolie entfernen und das Steak quer zur Faser schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Dry Aged Rib-Eye-Steak
Dry Aged Rib-Eye-Steak
Rib-Eye-Steak
Das Rib-Eye-Steak quer zur Faser schneiden
Schön saftig das Dry Aged Rib-Eye Steak
Schön saftig das Dry Aged Rib-Eye Steak

Zu guter Letzt gibt es noch meine drei Tipps für den perfekten Grillgenuss:

  1. Damit das Fleisch saftig bleibt, den Deckel vom Grill immer geschlossen halten!
  2. Wendet das Fleisch immer mit einer Grillzange. Wenn ihr das Steak mit einer Gabel aufspießt, verletzt ihr die Poren. Das Fleisch verliert an Saft und wird trocken. Also niemals ohne Zange arbeiten! Wir nutzen eine Zange von Rösle. Weitere Exemplare findet ihr hier und hier.
  3. Wenn ihr die Teller im Backofen oder auf einer Wäremplatte für circa 15 Min bei 40 Grad vorwärmt, behält das Steak auch während des Ruhens seine Temperatur und ihr könnt euch ausgiebig Zeit nehmen zum Genießen!

Meine aktuellen Lieblingssalze habe ich bei TK Maxx entdeckt.

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grobkörniges Trüffelsalz und Himalayasalz von A’ROM

Beide Salze kosten im Handel 17 €. Ihr könnt es hier bestellen. Ich habe jeweils 5,95 € bei TKMaxx bezahlt! Vorbeischauen lohnt sich! Ich habe noch ein leckeres andalusisches Olivenöl gekauft. Das ist sehr aromatisch. Schaut schnell vorbei!

Gut Glut!

Katharina

 

 

 

 

 

 

#Steakstyle – Flanksteak

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist wieder Zeit für #Steakstyle ein schönes Stück Fleisch! Heute habe ich für euch eine (für mich) neue Entdeckung: Flanksteak.

Flanksteak
Flanksteak
Seit einigen Wochen ist dieses Stück Fleisch mein absoluter Liebling. Zart wie Filet, butterweich und grandios im Geschmack. Das Flanksteak ist ein flaches Steak aus dem Bauchmuskel des Rinds und wird auch „Bavette“ genannt. Interessant ist die ovale Form. Es erinnert mich irgendwie an einen Lappen. Dieses Stück vom Rind wird meist aus den USA importiert und ist kaum in Deutschland zu finden. Wenn ihr noch mehr über das Fleisch erfahren möchtet schaut doch mal hier.

Flanksteak
Flanksteak – Medium
Wenn Ihr jetzt auch Appetit bekommen habt, dann seht euch das Rezept an.

Wie ihr wisst, grillen wir Zuhause mit einem Gasgrill und einem Grillthermometer. Bitte beachtet, dass das Flanksteak deutlich dünner ist, als z.B. ein Filetstück. Die Zubereitungszeit verkürzt sich daher etwas. Gebt darauf Acht, dass die Temperatur stimmt, ansonsten ist das schöne Stück Fleisch hin!

Zutaten Flanksteak für 2 Personen:

  • 700g Flanksteak vom Metzger eures Vertrauens, oder hier bestellen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • grobkörniges Meersalz
  • Pfeffer
  • Alufolie

Zubereitung Flanksteak:

  1. Das Steak noch am selben Tag verarbeiten. Circa 1-2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen und mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.
  2. Grill auf höchster Stufe vorheizen. Flanksteak mit einem Küchentuch abtupfen und mit Salz bestreuen und für 50 Sek auf den Grill legen. Dann auf der selben Seite um 90 Grad drehen und nochmals 50 Sek grillen. So bekommt ihr das Kreuzmuster aufs Fleisch. Das Auge ist ja bekanntlich mit!
  3. Nun das Steak wenden und den Vorgang wiederholen um das Kreuzmuster auf beiden Seiten zu erhalten.
  4. Nun die Wärme des mittleren Brenners auf Null reduzieren, Grillthermometer ins Fleisch stecken und das Flanksteak weiter garen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist. Für Medium reichen 56 Grad aus. Ihr müsst bedenken, dass das Fleisch während des Ruhens in der Alufolie noch weitergart. Indirekte Hitze erzeugt man zum Beispiel dadurch, das man die linke und rechte Seite  bei voller Leistung lässt und die Wärme der mittleren Platte reduziert. Den gleichen Effekt habt ihr, wenn ihr das Steak auf den oberen Grill legt. Nach Belieben mit Rosmarinzweige belegen.
  5. Flanksteak vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und für 5-10 Minuten ruhen lassen.
  6. Das Fleisch erst in der Mitte längs und dann quer zur Faser schneiden. Vor dem Servieren mit frisch gemahlenem Pfeffer oder einer Pfeffermischung bestreuen und den Bratensaft nicht vergessen, denn der ist besonders aromatisch.

Flanksteak
Flanksteak mit Rosmarin

Flanksteak
Flanksteak quer zur Faser schneiden

Flanksteak
Flanksteak
Guten Appetit!

Das Rezept für ein Rinderfilet findet ihr hier. Wenn ihr Lust auf ein deftiges Porterhouse Steak habt, dann schaut mal hier.

Lasst es euch schmecken!

Katharina

 

 

 

Rinderfilet mit Rosenpfeffer

#Steakstyle: Das perfekte Rinderfilet

Das perfekte Rinderfilet das geht so: ein besonders schönes Filetstück aussuchen, Filet kaufen, Gourmetsalz zubereiten, würzen, Grill anschmeißen, Beilagen zubereiten, Rinderfilet grillen, GENIESSEN!

Schön, wenn es so einfach geht. Toll, wenn jemand so mir-nichts-dir-nichts ein perfektes Steak zubereiten kann. Glückwunsch!

Aber woran erkenne ich ein perfektes Rinderfilet? Wo kaufe ich es? Wie bereite ich es zu? Und welche Beilagen serviere ich zum Steak? Auf all diese Fragen gehe ich in meiner Serie #Steakstyle ein. Jede Woche bekommt ihr von mir nicht nur ein leckeres Stück Fleisch serviert, sondern viele Tipps rund ums Fleisch.

Genießen, das ist das Zauberwort.

Deshalb gönne ich mir einen Aperol Spritz, während ich euch das Rezept aufschreibe.

Heute gibt es für euch #Steakstyle Teil 2 – das perfekte Rinderfilet.

Rinderfilet mit Rote Bete Carpaccio
Rinderfilet mit Rote Bete-Feta Carpaccio

Ich bin auf’s Fleisch gekommen.

Fleisch habe ich schon immer gegessen. Mal mehr, mal weniger. Vegetarier werde ich in diesem Leben nicht mehr. Die Zubereitung zelebrieren und richtig genießen, das ist für mich eine neue Art des Fleischkonsums. Um so wichtiger ist es für mich qualitativ hochwertiges Fleisch zu kaufen.

Das Filetstück ist das beste Stück Fleisch vom Rind und daher besonders kostenintensiv. Ich verspreche euch nicht zu viel, wenn ich euch sage: es lohnt sich!

Ein bisschen #Mädchenstyle spielt im heutigen Rezept auch eine Rolle. Rosa, Rosen, Rosenpfeffer fürs Rinderfilet. Ich zeige euch, wie ihr euer „Gourmetsalz“ selbst herstellt.

Rinderfilet mit Rosenpfeffer
Rinderfilet mit Rosenpfeffer

Das Rinderfilet

Am besten kauft ihr das Fleisch an dem Tag, an dem ihr es zubereiten möchtet. Wenn ihr keinen guten Metzger in eurer Nähe habt, probiert ruhig mal einen Online-Versand aus. Die Lieferung erfolgt meist innerhalb von zwei Tagen. Das Fleisch ist Vakuum verpackt und gekühlt. Fleisch kaufen ist eine Vertrauenssache – über Online-Versand erst recht. Ich kaufe mein Fleisch seit Monaten bei einem Metzger in Schlüchtern ein. Der Ludwig hat sich auf Steaks spezialisiert und bietet auch einen Online-Versand an. Die Qualität stimmt und die Auswahl ist riesig. Eine gute Qualität erkennt ihr daran, dass das Fleisch dunkelrot ist und frisch aussieht.

Rinderfilet
Rinderfilet

Das sieht doch perfekt aus!

Zutaten Rinderfilet:

  • Rinderfilet, pro Person empfehle ich 250g-300g Rinderfilet, für Männer können es ruhig 400g sein
  • körniges Meersalz, z.B. selbstgemachtes Rosensalz – das Rezept findet ihr weiter unten
  • Pfeffer, frisch gemahlen
  • 4 Zweige Rosmarin

Zubereitung Rinderfilet:

  1. Rinderfilet mindestens eine Stunde, besser zwei bis drei Stunden vor dem Zubereiten aus dem Kühlschrank nehmen. Gasgrill circa eine halbe Stunde vorheizen.
  2. Steak vor dem Grillen mit einem Küchentuch trocken tupfen und salzen.
  3. Für das typische Kreuzmuster auf dem Fleisch das Rinderfilet auf den Grill legen und circa eine Minute anbraten, dann auf der selben Seite um 90 Grad drehen und 50sec bis 1 Minuten weiter braten. Nun das Rinderfilet wenden und den Vorgang wiederholen um das Kreuzmuster auf beiden Seiten zu erhalten.
  4. Steak nun bei indirekter Hitze grillen und das Grillthermoeter möglichst in die Mitte des Fleisches einstechen.
  5. Indirekte Hitze erzeugt man zum Beispiel dadurch, das man die linke und rechte Seite  bei voller Leistung lässt und die Wärme der mittleren Platte reduziert. Den gleichen Effekt habt ihr, wenn ihr das Steak auf den oberen Grill legt. Nach Belieben mit Rosmarinzweige belegen.
  6. Wenn das Rinderfilet die Kerntemperatur von 56 Grad erreicht hat, ist es perfekt MEDIUM gebraten.
  7. Steak vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und für 5-10 Minuten ruhen lassen.
  8. Vor dem Servieren mit frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen und den Bratensaft nicht vergessen, denn der ist besonders aromatisch. Auf Soßen könntet ihr damit sogar verzichten.
gegrilltes Rinderfilet
gegrilltes Rinderfilet

rosarotes Rosensalz

Zutaten für das selbstgemachte Rosensalz

  • 50g grobkörniges Meersalz
  • 1 Handvoll getrocknete Rosenblüten

Zubereitung Rosensalz

  1. Rosenblüten waschen, zupfen und eine Woche auf Zeitungspapier bei Raumtemperatur trocknen lassen.
  2. Salz und Rosenblüten mischen und mit einem Mörser zerkleinern. Das Salz in ein Gefäß geben und verschließen. Eine weitere Woche trocknen lassen. So kann sich das Aroma der Rosenblüten entfalten.
  3. Das Salz nach Belieben zum Würzen von Salat oder Fleischgerichten nehmen.

 

Rote Bete-Feta Carpaccio

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Zutaten für zwei Portionen

  • 1 Feta
  • 4 Hände voll frische Spinatblätter
  • 2 Rote Bete Knollen, gegart
  • 30g Pinienkerne
  • 4 EL Oilvenöl
  • 2 EL Balsamico Essig
  • 2 EL Ahorn Sirup.
  • Salz und Pfeffer

Zubereitung Rote Bete-Feta Carpaccio

  1. Spinat waschen und auf einem großen Teller verteilen. Rote Bete aus der Verpackung nehmen und in dünne Scheiben schneiden. Rote Bete in einer Schüssel mit Ahorn Sirup vermischen und 10 Minuten ziehen lassen.
  2. Pinienkerne in einer beschichteten Pfanne anrösten bis sie goldbraun sind. Mit Salz würzen. Feta in kleine Würfel schneiden.
  3. Scheiben von der Roten Bete auf den Salat legen. Feta drüber streuen und mit Olivenöl und Balsamico Essig beträufeln.
  4. Pinienkerne über das Carpaccio geben und mit Salz und Pfeffer würzen.

 

Das Carpaccio zusammen mit dem Rinderfilet anrichten. Guten Appetit!

Rinderfilet mit Rote Bete-Feta Carpaccio
Rinderfilet mit Rote Bete-Feta Carpaccio
Rinderfilet
Rinderfilet

Dazu empfehle ich euch gerne einen Wein. Der Merlot von der Kellerei Kurtatsch ist mein Lieblingswein. Wir haben ihn vor drei Jahren im Urlaub in Südtirol entdeckt. Lecker!

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Genießt die Grillsaison!

Katharina