Schnetztor Konstanz

Sightseeing Konstanz

Am zweiten Januarwochenende hat es uns zum Sightseeing nach Konstanz verschlagen. Leider war das Wetter regnerisch, denn Konstanz ist (im Sommer) eine Reise wert. Direkt am Bodensee gelegen und einen Katzensprung von der Schweiz entfernt, bieten sich viele Möglichkeiten für Ausflüge. Die Stadt hat eine bemerkenswerte Historie. Es gibt viele schöne Orte zu besichtigen. Wie immer sind zwei Tage für einen Städtetrip zu kurz. Unser Hotel war das Barbarossa Konstanz. Urig, kleine Zimmer und einige Jahre auf dem Buckel. Ein historisches Haus. Mitten in der Stadt am Obermarkt gelegen und damit ein guter Ausgangspunkt für den Stadtbummel.

Hotel Barbarossa Konstanz
Meine Tipps für schlechtes Wetter:
  1. Schnetztor und Konstanzer Blätzlebuebe Zunft
  2. Konstanzer Münster
  3. Steigenberger Hotel auf der Dominikaner Insel

Schnetztor und Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft

Die Konstanzer Blätzlebuebe-Zunft gehört zu den traditionsreichen Zunften der Fastnacht. 1933 gegründet, seitdem ist die Figur Blätzlebue aus dem Fastnachtsgeschehen in Konstanz nicht mehr wegzudenken.

Der Blätzlebue. Quelle: http://www.blaetzlebuebe-zunft.de/index.php/home/erscheinungsbild-des-blaetz

Die Zunftsstube der Blätzlebuebe befindet sich im Schnetztor. Das Tor ist zur fünften Jahreszeit wunderschön geschmückt. Wenn ihr mehr über die Zunft erfahren wollt, schaut euch die Website an: http://www.blaetzlebuebe-zunft.de/. Vom Schnetztor geht es in Richtung Blätzle-Brunnen. Überall in den Straßen hängen unzählige bunte Stoffgirlanden.

Schnetztor Konstanz

Schnetztor KonstanzStoffgirlanden Fastnacht Konstanz

 

Blätzlebuebrunne Konstanz

Der Blätzlebuebebrunne zeigt die Figur der Fastnacht. Typisch für die Figuren sind die schuppenförmigen Textilflecken, „Blätzle“ genannt und der Hahnenkamm.

Konstanz Münster

Ich bin niemand die in jeder Stadt gleich in die erst beste Kirche gehen muss. Aber das Konstanzer Münster ist in seiner Bauweise und Größe beeindruckend und absolut einen Besuch wert. Es eignet sich super um an einem verregneten Tag Zeit hier zu verbringen. Der Blick durch das Haus in den Altarraum ist wunderschön.

Konstanz MünsterKonstanz Münster; Altarraum

Steigenberger Hotel Konstanz

Das Steigenberger Hotel Konstanz liegt auf einer Insel, die von städtischer Seite aus nicht als Insel erkennbar ist. Es ist ein ehemaliges Dominikaner Kloster. Im Empfangsbereich ist der Kreuzgang des Klostergebäudes dargestellt. Auch wurde hier die Konstanzer Universität gegründet. Die Seeterrasse liegt direkt am Bodensee. Im Sommer ein wunderschönes Plätzchen.

Steigenberger Hotel Konstanz; Steigenberger Hotel Konstanz Kreuzgang

Kulinarische Highlights

Kulinarisch haben wir nicht so viel ausprobiert, da wir Frühstück im Hotel hatten. Dennoch sind wir in den Genuss des ein oder anderen kulinarischen Highlights in Konstanz gekommen.

Das Vogelhaus

Frühstück, Lunch und vegetarische Kost. Vogelgezwitscher und Rosenduft auf der Toilette. Das Vogelhaus, direkt am Obermarkt. Rundum wohlfühlen. Anziehungspunkt für Studenten.

Das Pano

Das Pano schreibt sich „die schönste Auszeit des Tages“ auf die Karte. Brot und Kaffee. Gemütlichkeit und der Wunsch an diesem schönen Ort lange zu verweilen. Eine tolle Auswahl von Frühstück über Kaffeespezialitäten bis hin zu Broten „Panos“, Suppen und Salaten. Ein Ort für jede Tageszeit. Unmittelbar am Ufer des Bodensee gelegen. http://www.pano.coop

Im Nachhinein habe ich erfahren, dass das Pano eine Kette ist und deutschlandweit Filialen hat. Für Konstanz gesprochen geht dies zumindest nicht zulasten der Qualität.

Constanzer Wirtshaus

Direkter Blick aufs Rheinufer. Regionales und Fleisch in großer Vielfalt. Sehr guter, aufmerksamer Service. Verschiedene Räume für unterschiedlichste Anlässe z.um Beispiel eine historische Stube, eine offene Feuerstätte mit Hüttencharakter und eine große Außenterasse direkt am Rheinufer.

http://www.constanzer-wirtshaus.de

Die Weinstube im Hotel Barbarossa

Am letzten Abend waren wir im Hoteleigenen Restaurant des Barbarossa. Die „Weinstube“ liegt preislich im höheren Segment, bietet eine interessante Karte mit regionalen und saisonalen Gerichten. Für einen Montagabend Anfang Januar war es komplett ausgebucht. Eine Adresse die ich für ein Abendessen empfehlen kann.

Auch Shopping Begeisterte kommen in Konstanz nicht zu kurz. Vor allen Dingen sind mir die vielen Schuh- und Taschenläden aufgefallen. Neben den üblichen Stores und Einkaufsketten wie Liebeskind, Karstadt, Zara, Esprit und andere sind wenige Boutiquen mit einer feinen Auswahl an Kleidung und Interieur zu finden. Da ich dieses Mal wenig Elan hatte bei dem schlechten Wetter durch die Läden zu ziehen, habe ich meine Einkäufe in den Reformhäusern gemacht und bin beim Gang durch die Straßen auf das „Pavaris. Tee und Spirit“ gestoßen. Hier findet ihr eine wunderbare Auswahl an Teesorten in einer absolut entspannten Atmosphäre. Ich habe mich für eine Rosen-Feigen-Mischung entschieden. Diese duftet so wunderbar. Dazu gab es noch niedlich verpackte Einzelportionen in verschiedenen Geschmacksrichtungen von Tea forté.

Tea Forté

Wer von euch lebt in Konstanz oder war hier zu Besuch und kann noch mehr Tipps für einen zweiten Besuch geben?

Da Metzingen auf dem Heimweg lag, hatten wir uns entschieden noch einen kurzen Abstecher ins Outlet zu machen. Davon mehr im kommenden Blogpost.

Liebe Grüße

Katharina

Advertisements
Weihnachtsstern

(M)ein Plädoyer für mehr Gelassenheit

Jedes Jahr um die selbe Zeit: auf unzähligen Silvesterpartys spricht man im Rausch der Gefühle (und des Alkohols) persönliche Vorsätze aus, an die sich am darauffolgenden Tag niemand mehr erinnern will kann. Ich tue dies seit Jahren nicht mehr. Stattdessen habe ich mir schon seit einiger Zeit etwas für mich persönlich vorgenommen: Gelassenheit. Noch im April des letzten Jahres hat mich ein Kaffeebecher auf die sprichwörtliche Palme gebracht den mir mein Freund geschenkt hat: „Keep calm and go to…“. Ich dachte „so ein blödes Ding“ und „was soll so ein Spruch überhaupt“. Wie der Rest des Tages dann verlief, könnt ihr euch denken…. Es ging damals um die Entscheidung unseren Wohnort zu verlegen. Und diese Situation war die erste, in der ich mir bewusst gesagt hatte: einfach mal machen und abwarten, es wird sich schon alles regeln. Mein erster Schritt zu meiner persönlichen Gelassenheit. Und irgendwie konnte ich diesem Spruch dann doch etwas abgewinnen. Im August sind wir nach Fulda gezogen.

sit (1)

In drei Schritten mehr Gelassenheit lernen:

1. Die kleinen Dinge des Alltags schätzen

Gelassenheit beginnt im Kopf. Aus diesem Grund versuche ich meine Gedanken auf die kleinen und schönen Dinge im Alltag zu lenken. Dazu gehört es ab und zu inne zu halten und alles um mich herum aufzusaugen: die Sonnenstrahlen die unser Haus durchfluten, der Geschmack einer besonderen Schokolade (die ich in den letzten Tagen häufig genossen habe), ein schöner Ausblick in die Landschaft oder ein Spaziergang. Das kann eben auch mal dieser frühlingshafte Weihnachtsstern sein.

Untitled design (1)

Natürlich sind es die großen Momente und Erlebnisse die erfüllend sind, wie ein Urlaub. An diesen erfreue ich mich natürlich besonders! Über das Jahr plane ich diese Highlights mit voller Hingabe. Aber für mehr Gelassenheit im Alltag sind es die kleinen Momente, die ich für mich schaffe.

2. In der Ruhe liegt die Kraft

Gelassenheit kommt von lassen. Etwas, was ich persönlich lernen muss, ist es mir Zeit für Ruhe zu gönnen. Die Füße hoch zu legen, (fast) nichts zu machen und in den freien Tag hinein leben. Am liebsten schmökere ich in meinem iPad – Instagram, Pinterest und den vielen Blogs, die wahre Inspirationsquellen für mich sind. Oder ich decke mich mit Zeitschriften ein. Bei Tratsch und Klatsch und Einrichtungstipps kann ich gut abschalten. Mit einer Tasse Tee gelingt mir das noch besser. Mein Lieblingstee ist im Moment eine Rotbuschtee-Mischung mit Vanille Aroma von der Kaffeerösterei Reinholz hier aus Fulda.

DSC03133

3. Sei nicht so kritisch mit dir selbst

„Hey, sei nicht so hart zu dir selbst…“ (Lied von Andreas Bourani). Eine für mich treffende Aussage. Mein eigenes Handeln nicht immer hinterfragen. Nicht immer überlegen, was denken die anderen über mich. Es muss nicht immer alles zu 100 Prozent perfekt sein. Nicht bei mir. Auch nicht bei anderen. Für mich ist dies der wichtigste von den drei genannten Punkten. Kaum ist das neue Jahr angelaufen befinde ich mich schnell im altbekannten Hamsterrad. Der Alltag hat mich schneller wieder als mir lieb ist. Im Hamsterrad baut sich Stress und zeitlicher Druck wieder sehr schnell auf. Aufgaben und To-Do-Listen wachsen schneller als mir lieb ist. Und am kritischsten bin ich dabei mit mir selbst. Doch sollten wir uns für das neue Jahr vornehmen, auch wirklich mal nein zu sagen! Wenn es notwendig ist, auch mal gegenüber dem Chef. Am Anfang ist das schwierig. Es gehört auch viel Mut dazu. Aber ich habe neulich die Erfahrung gemacht, dass ein Nein sehr wohl auch im Beruf funktioniert. Und danach war es ein wirklich gutes, erleichterndes Gefühl. Was zählt ist die Grundeinstellung. Und die Erfahrung bringt den Rest an Selbstvertrauen mit sich! Ein Kännchen Zuversicht und Optimismus noch dazu und schwups bin ich ganz nah bei meinem Vorsatz: Mehr von dem tun, was mir gut tut. Weniger von dem tun, was ich meine tun zu müssen. Und alles viel gelassener.

Ich werde dieses Projekt ganz gelassen angehen, meinen Gedanken freien Lauf lassen, mich selbst und euch jeden Tag aufs Neue inspirieren. Und einfach schauen wie sich dieser Blog entwickelt.

Liebe Grüße Katharina