Porterhouse Steak

#Steakstyle – so gelingt euch ein saftiges Porterhouse Steak

Ihr Lieben,

für ein perfektes Steak heißt es üben, üben und nochmals üben. Bis vor kurzem war die Zubereitung eines Steaks oder eines Filetstücks eine echte Herausforderung für mich. Von der Bedienung eines Grills mal ganz abgesehen. Wenn es euch genauso geht, dann seit ihr hier richtig! In meiner Serie werde ich euch die Zubereitung von besonderen Fleischstücken erklären und gebe euch Tipps rund um das Grillen.

Fleisch ist ein guter Eiweißlieferant, das ist euch sicherlich bekannt. Mittlerweile halte ich meine Beilagen knapp und esse lieber ein großes Stück Fleisch. Zum einen ist es purer Genuss, zum anderen müsst ihr den Selbsttest machen: eine ordentliche Portion Fleisch macht sich am nächsten morgen auf der Waage nicht bemerkbar. Und warum? Genau! Weil es zu großen Teilen Eiweiß liefert. Und das brauchen wir ja in einer gesunden Ernährung. Schlemmen ohne Reue. So hab ich es am liebsten!

In Teil 1 meiner Serie widme ich mich dem Porthouse Steak – nur etwas für gestandene Männer? Täuscht euch nicht! Ein gutes Stück Fleisch ist für jeden etwas.

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Das Fleisch – ein aromatisches Porterhouse Steak

Ein Porterhouse Steak wiegt mindestens 700g. Bei der Größe lasst ihr euch am besten von eurem Metzger des Vertrauens beraten. Denkt daran, es hat einen großen Knochen, der auch Gewicht hat. Das Porthouse Steak erkennt man an dem T-förmigen Knochen. Es besteht aus Roastbeef und Filet. Ein gutes Porterhouse Steak hat mindestens 3cm Filet. Darin unterscheidet es sich auch vom T-Bone Steak. Ein ganz besonderes Stück Fleisch ist ein Porterhouse Steak Dry Aged. Beim Dry Aging wird das Fleisch mindestens 4 Wochen abgehangen. Der Fleischgeschmack wird durch den Verlust des Wassers noch viel intensiver.

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Porterhouse Steak

Zutaten Porterhouse Steak für zwei Personen

2 Porterhouse Steaks Dry Aged à 700g

4 EL grobes Meersalz

Pfeffer, z.B. eine fertige Mischung „Rauchiger Pfeffer“ von Just Spices

6 Zweige Rosmarin

Alufolie

Zubereitung Porthouse Steak

Es gibt unterschiedliche Arten ein Steak zuzubereiten. Ich zeige euch die Zubereitung auf dem Grill. Genau genommen haben wir einen Gasgrill. Der Vorteil ist, dass man damit die Hitze auf den Punkt regulieren kann. So kann wirklich nichts schief gehen. Ich empfehle euch die Zubereitung mit einem Grillthermometer. Nur ein Spitzenkoch kann das Steak aufgrund seiner Erfahrungen auf den richtigen Garpunkt bekommen. Ich behaupte mal, dazu braucht es jahrelanger Übung. Ohne Thermometer traue ich mir das nicht zu. Wir haben uns das iGrill 2 gekauft. Es ist so ziemlich das neuste Bluetooth Thermometer auf dem Markt und sehr preisintensiv. Vorteil ist aber, dass man die Garpunktfühler bis auf vier erweitern kann. So können wir entspannt grillen, auch wenn wir Besuch haben.

iGrill2 Grill Thermometer
iGrill2 Grill Thermometer

Welchen Garpunkt mögt ihr am liebsten? Hier sind die bekanntesten:

raw / roh  – Fleischsaft ist dunkelrot
rare / blutig – innen blutig
medium / rare – innen noch blutig
medium – innen rosa
well done – durchgebraten

Ich esse am liebsten Medium. Noch vor einem Jahr habe ich mein Fleisch ausschließlich durch gegessen. Heute ist es für mich unvorstellbar. Schuhsohle adé!

Holt das Porterhouse Steak mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. So nimmt das Fleisch Zimmertemperatur an und die Fasern werden zarter. Damit verringert ihr auch den Verlust von Fleischsaft während des Grillens.

Schritt 1: Gasgrill auf 220 Grad vorheizen.

Schritt2: Fleisch trocken tupfen. Beim Dry Aged ist das in der Regel nicht mehr notwendig, da das Fleisch eh Wasser verloren hat.

Schritt 3: Porterhouse Steak mit Salz einreiben. Ich verwende körniges Meersalz, damit das Salz schön schmilzt bei der Hitze und eine leichte Kruste bildet.

Schritt 4: Pfeffer ist so eine Sache. Man sollte ihn erst nach dem Grillen auf das Fleisch streuen, da er sonst verbrennt. Ich habe das Porterhouse Steak diesmal schon vor dem Grillen mit einer Pfeffermischung von Just Spices eingerieben. Da das Fleisch nur kurz gegrillt wird, verbrennt der Pfeffer nicht. Probiert aus, was euch lieber ist.

Porterhouse Steak
Porterhouse Steak mit Salz und Just Spices Pfeffer gewürzt
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak

Schritt 5: Für Medium das Porterhouse Steak auf beiden Seiten jeweils zwei Minuten grillen.

Porterhouse Steak

Schritt 6: Die Temperaturfühler des Grillthermometers in das Fleisch stecken, mit Rosmarin belegen und bei indirekter Hitze garen bis die Kerntemperatur von 56 Grad erreicht ist.

Porterhouse Steak

Schritt 7: Porterhouse Steak vom Grill nehmen und in Alufolie einpacken. Fünf Minuten ruhen lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Salzklunker & Mmi Grill Sauce
Salzklunker & Mmi Grill Sauce

Zum Fleisch gebe ich etwas Salz. Der Salzklunker ist optisch ein Highlight und sieht wunderschön auf dem angerichteten Tisch aus. Die Barbecue Soße ist meine neueste Entdeckung. Beides ist von vonundzutisch, ein liebevoll geführter Delikatessenladen aus Berlin.

Was ist indirekte Hitze? Wenn ihr wie wir einen Grill mit drei Grillplatten habt, die ihr separat bedienen könnt, lasst ihr das Steak in der Mitte liegen. Schaltet den mittleren Grill aus und beheizt das linke und rechte Feld weiter. Wenn ihr nur ein Grillfeld habt. Legt das Steak auf das kleine Grillfeld oberhalb des Hauptfeldes. Das hat meistens jeder Gasgrill.

Und jetzt habe ich noch ein paar Tipps für ein gelungenes Steak:

  1. Lasst die Fettränder immer am Fleisch. Schneidet sie etwas ein. Nach dem Grillen könnt ihr sie gerne abschneiden. Das Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger. Ich musste mich auch erst daran gewöhnen. Es ist geschmacklich wirklich ein Unterschied! Wie gesagt, ihr müsst es nicht mit essen.
  2. Das Steak nicht einstechen. Nehmt eine Zange. Wendet das Steak nicht mit einer Gabel. Ihr verletzt die Poren und der Fleischsaft tritt ungewollt raus.
  3. Ein gutes Steak erkennt ihr an der kräftig roten bis dunkelroten Farbe. Es sollte mindestens drei cm dick sein.
  4. Kauft das Steak nicht fertig abgepackt in der Kaufhalle. Wenn ihr eine gute Qualität haben wollt, müsst ihr tiefer in die Tasche greifen. Beim Metzger könnt ihr euch vor Ort von der Qualität überzeugen. Dann wisst ihr aber auch wo es herkommt. Und das ist doch ein gutes Gefühl, oder nicht?
  5. Ein richtig guter Metzger schneidet das Steak vom Stück ab. So könnt ihr die Größe wählen.
  6. Das Fleisch unbedingt in Alufolie abgepackt ruhen lassen. So erhaltet ihr einen wunderbaren Fleischsaft. Auf die Soße könnt ihr dann (fast) verzichten.
  7. Den Rost richtig aufheizen bis er die maximale Temperatur erreicht hat. Wir lassen unseren Grill 20 Minuten aufheizen.
  8. Wärmt die Teller auf. So bleibt das Steak länger warm. Wenn ihr keine Wärmeplatte habt, legt die Teller bei 50 Grad Umluft für circa 15 Minuten in den Ofen.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich wo man ein solches Steak kaufen kann? Ich habe Glück, der Metzger meines Vertrauens ist nur 20 Minuten von mir weg. Und diese Zeit fahre ich gerne für ein gutes Stück Fleisch! Der Ludwig hat sich auf Steaks spezialisiert. Und das tolle ist, man kann das Fleisch nicht nur in Schlüchtern kaufen, sondern deutschlandweit online bestellen. Schaut mal vorbei, es lohnt sich! Neben einer sehr guten Auswahl erhaltet ihr viele wissenswerte Informationen rund um’s Steak und die Zubereitung.

In Teil 2 meiner Serie gebe ich euch Tipps zur Zubereitung eines Rinderfilets. Und ich verrate euch ein schnelles Rezept für ein leckeres Rote Bete-Feta Carpaccio.

Katharina

 

 

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