Rib-Eye-Steak

#Steakstyle – Rib-Eye-Steak und alles neu macht der Herbst

Ihr Lieben,

kennt ihr dieses gute Gefühl eine Entscheidung getroffen zu haben? Dieser Druck, der sich entlädt; das Gefühl wieder richtig durchatmen zu können; die Gedanken einfach schweifen lassen; eine Pause einlegen, um dann wieder durchstarten zu können.

Ich habe im Moment dieses Gefühl und es war längst fällig: Alles neu macht der Herbst!

Als ich vor einem Jahr meinen Job gewechselt habe, erhoffte ich mir mehr Freiheiten, mehr davon, mich kreativ einzubringen; wieder mehr Begeisterung für mein tägliches Tun. Und die Freiheit, meinen Leidenschaften nachzugehen. Es hatte sich leider schnell herausgestellt, dass ich all dies nicht haben werde. Angekommen in einem Konzern, war da wieder diese Engstirnigkeit der Kollegen und Vorgesetzten. Vorgaben, über Vorgaben, dafür wenig Freiheiten. Den Kopf sollte man am besten zu Hause lassen. Hinzu kam die Fahrerei zwischen Fulda und Erfurt.

Jetzt wohnen wir im schönen Fulda, in unserem schönen Haus und ich kann nichts davon genießen. Habe keine freie Zeit mehr und erst Recht keine Zeit meinen Hobbys nachzugehen. Das Tanzen mussten wir ganz einstellen, zum Bloggen bin ich immer weniger gekommen.

Die Zeit für freie Gedanken wurde immer knapper, je stärker mein Tag durchgetaktet war. Also habe ich mich gefragt, willst du das wirklich noch? Dein Leben lang die Zeit auf der Straße zu verbringen? Einen Job ausführen, der dir keine Freude bereitet? Ich konnte mir die Fragen schnell beantworten.

Ich habe ziemlich schnell die Entscheidung getroffen, dass ich das nicht mehr will. Und ich glaube, jetzt habe ich gefunden was ich will: ab Oktober starte ich dann wieder durch. In einem kleinen Familienbetrieb, der es mir ermöglicht meine Leidenschaften auch im Job einzubringen. Wunderbar!

Aber jetzt gönne ich mir die Zeit, lass die Seele baumeln, experimentiere in meiner Küche, spaziere durch Fulda und widme mich endlich dem, wonach mir ist: meine Leidenschaften mit euch zu teilen.

Nun endlich ist es Zeit für Teil 4 der Serie #Steakstyle – saftiges Dry Aged Rib-Eye-Steak. Bevor nun das schlechte Wetter endgültig das offizielle Ende der Grillsaison einleitet, möchte ich noch einige Rezepte mit euch teilen. Heute gibt es das Rezept für ein saftiges Dry Aged Rib-Eye-Steak.

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Um ehrlich zu sein, war ich etwas skeptisch, da das Rib-Eye-Steak doch sehr stark marmoriert ist und somit viel Fett enthält. Aber genau das sorgt für den butterweichen Geschmack des Steaks. Richtig zubereitet, zergeht auch dieses Stück Fleisch auf der Zunge.

Zutaten für ein Dry Aged Rib-Eye-Steak:

 

  • bis zu 700g Rib Eye Steak
  • 2 Zweige Rosmarin
  • Salz und Pfeffer

etwas Alufolie

Das ideale Steak ist 4cm dick. Daher werdet ihr nicht auf die Frauenportion  (300-400g) kommen. Teilt es mit eurer Dame/Herren oder hebt euch die Portion für die nächsten Tag auf. Es lohnt sich wirklich, in ein gutes Stück Fleisch zu investieren. Der Geschmack ist hervorragend! Und wenn noch etwas für den nächsten Tag bleibt umso besser!

Wie bei jedem Fleisch kauft ihr auch das Rib-Eye-Steak im Idealfall am Tag der Zubereitung. Sollte dies euch nicht möglich sein, weil ihr zum Beispiel keinen Metzger in der Nähe habt, probiert den Onlineversand aus. Metzger, wie Der Ludwig, haben sich auf den Versand von qualitativ hochwertigen Steaks spezialisiert. Das Fleisch wird vakuumiert und in einer Styroporbox versandt. Durch Kühlakkus wird die Kühlkette nicht unterbrochen. Das Fleisch ist in Vakuum verpackt sogar noch einige Tage haltbar, wenn ihr es im Kühlschrank lagert.

Zubereitung Dry Aged Rib-Eye-Steak

  1. Rib-Eye-Steak vor der Zubereitung mindestens eine, besser zwei Stunden vorher aus dem Kühlschrank holn und abgedeckt auf einen Teller legen.
  2. Steak etwas abwaschen und mit Küchenrolle trocken tupfen. Mit Salz würzen.
  3. (Gas-)Grill heizen, bis er die höchste Temperatur erreicht hat. Steak für 1,5 Min auf den Grill legen. Dann das Fleisch auf derselben Seite um 90 Grad drehen, um das typische Grillmuster zu erhalten. Weitere 1,5 Min grillen.
  4. Rib-Eye-Steak wenden und den Vorgang wiederholen.
  5. Nun die Wärme des mittleren Brenners auf Null reduzieren, Grillthermometer ins Fleisch stechen und das  Rib-Eye-Steak bei indirekter Hitze weiter garen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist. Mit Rosmarinzweigen belegen und den Deckel des Grills wieder schließen. Für Medium reichen 56 Grad aus. Bedenkt, dass das Fleisch während des Ruhens in der Alufolie weitergart.
  6. Nach Ende der Garzeit Rib-Eye-Steak vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und für 5-10 Minuten auf dem Teller ruhen lassen.
  7. Alufolie entfernen und das Steak quer zur Faser schneiden. Mit Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Dry Aged Rib-Eye-Steak
Dry Aged Rib-Eye-Steak
Rib-Eye-Steak
Das Rib-Eye-Steak quer zur Faser schneiden
Schön saftig das Dry Aged Rib-Eye Steak
Schön saftig das Dry Aged Rib-Eye Steak

Zu guter Letzt gibt es noch meine drei Tipps für den perfekten Grillgenuss:

  1. Damit das Fleisch saftig bleibt, den Deckel vom Grill immer geschlossen halten!
  2. Wendet das Fleisch immer mit einer Grillzange. Wenn ihr das Steak mit einer Gabel aufspießt, verletzt ihr die Poren. Das Fleisch verliert an Saft und wird trocken. Also niemals ohne Zange arbeiten! Wir nutzen eine Zange von Rösle. Weitere Exemplare findet ihr hier und hier.
  3. Wenn ihr die Teller im Backofen oder auf einer Wäremplatte für circa 15 Min bei 40 Grad vorwärmt, behält das Steak auch während des Ruhens seine Temperatur und ihr könnt euch ausgiebig Zeit nehmen zum Genießen!

Meine aktuellen Lieblingssalze habe ich bei TK Maxx entdeckt.

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grobkörniges Trüffelsalz und Himalayasalz von A’ROM

Beide Salze kosten im Handel 17 €. Ihr könnt es hier bestellen. Ich habe jeweils 5,95 € bei TKMaxx bezahlt! Vorbeischauen lohnt sich! Ich habe noch ein leckeres andalusisches Olivenöl gekauft. Das ist sehr aromatisch. Schaut schnell vorbei!

Gut Glut!

Katharina

 

 

 

 

 

 

#Steakstyle – Flanksteak

Guten Morgen ihr Lieben,

es ist wieder Zeit für #Steakstyle ein schönes Stück Fleisch! Heute habe ich für euch eine (für mich) neue Entdeckung: Flanksteak.

Flanksteak
Flanksteak
Seit einigen Wochen ist dieses Stück Fleisch mein absoluter Liebling. Zart wie Filet, butterweich und grandios im Geschmack. Das Flanksteak ist ein flaches Steak aus dem Bauchmuskel des Rinds und wird auch „Bavette“ genannt. Interessant ist die ovale Form. Es erinnert mich irgendwie an einen Lappen. Dieses Stück vom Rind wird meist aus den USA importiert und ist kaum in Deutschland zu finden. Wenn ihr noch mehr über das Fleisch erfahren möchtet schaut doch mal hier.

Flanksteak
Flanksteak – Medium
Wenn Ihr jetzt auch Appetit bekommen habt, dann seht euch das Rezept an.

Wie ihr wisst, grillen wir Zuhause mit einem Gasgrill und einem Grillthermometer. Bitte beachtet, dass das Flanksteak deutlich dünner ist, als z.B. ein Filetstück. Die Zubereitungszeit verkürzt sich daher etwas. Gebt darauf Acht, dass die Temperatur stimmt, ansonsten ist das schöne Stück Fleisch hin!

Zutaten Flanksteak für 2 Personen:

  • 700g Flanksteak vom Metzger eures Vertrauens, oder hier bestellen
  • 2 Zweige Rosmarin
  • grobkörniges Meersalz
  • Pfeffer
  • Alufolie

Zubereitung Flanksteak:

  1. Das Steak noch am selben Tag verarbeiten. Circa 1-2 Stunden vor dem Grillen aus dem Kühlschrank holen und mit einem Tuch abgedeckt ruhen lassen.
  2. Grill auf höchster Stufe vorheizen. Flanksteak mit einem Küchentuch abtupfen und mit Salz bestreuen und für 50 Sek auf den Grill legen. Dann auf der selben Seite um 90 Grad drehen und nochmals 50 Sek grillen. So bekommt ihr das Kreuzmuster aufs Fleisch. Das Auge ist ja bekanntlich mit!
  3. Nun das Steak wenden und den Vorgang wiederholen um das Kreuzmuster auf beiden Seiten zu erhalten.
  4. Nun die Wärme des mittleren Brenners auf Null reduzieren, Grillthermometer ins Fleisch stecken und das Flanksteak weiter garen bis der gewünschte Garpunkt erreicht ist. Für Medium reichen 56 Grad aus. Ihr müsst bedenken, dass das Fleisch während des Ruhens in der Alufolie noch weitergart. Indirekte Hitze erzeugt man zum Beispiel dadurch, das man die linke und rechte Seite  bei voller Leistung lässt und die Wärme der mittleren Platte reduziert. Den gleichen Effekt habt ihr, wenn ihr das Steak auf den oberen Grill legt. Nach Belieben mit Rosmarinzweige belegen.
  5. Flanksteak vom Grill nehmen, in Alufolie einwickeln und für 5-10 Minuten ruhen lassen.
  6. Das Fleisch erst in der Mitte längs und dann quer zur Faser schneiden. Vor dem Servieren mit frisch gemahlenem Pfeffer oder einer Pfeffermischung bestreuen und den Bratensaft nicht vergessen, denn der ist besonders aromatisch.

Flanksteak
Flanksteak mit Rosmarin

Flanksteak
Flanksteak quer zur Faser schneiden

Flanksteak
Flanksteak
Guten Appetit!

Das Rezept für ein Rinderfilet findet ihr hier. Wenn ihr Lust auf ein deftiges Porterhouse Steak habt, dann schaut mal hier.

Lasst es euch schmecken!

Katharina

 

 

 

Porterhouse Steak

#Steakstyle – so gelingt euch ein saftiges Porterhouse Steak

Ihr Lieben,

für ein perfektes Steak heißt es üben, üben und nochmals üben. Bis vor kurzem war die Zubereitung eines Steaks oder eines Filetstücks eine echte Herausforderung für mich. Von der Bedienung eines Grills mal ganz abgesehen. Wenn es euch genauso geht, dann seit ihr hier richtig! In meiner Serie werde ich euch die Zubereitung von besonderen Fleischstücken erklären und gebe euch Tipps rund um das Grillen.

Fleisch ist ein guter Eiweißlieferant, das ist euch sicherlich bekannt. Mittlerweile halte ich meine Beilagen knapp und esse lieber ein großes Stück Fleisch. Zum einen ist es purer Genuss, zum anderen müsst ihr den Selbsttest machen: eine ordentliche Portion Fleisch macht sich am nächsten morgen auf der Waage nicht bemerkbar. Und warum? Genau! Weil es zu großen Teilen Eiweiß liefert. Und das brauchen wir ja in einer gesunden Ernährung. Schlemmen ohne Reue. So hab ich es am liebsten!

In Teil 1 meiner Serie widme ich mich dem Porthouse Steak – nur etwas für gestandene Männer? Täuscht euch nicht! Ein gutes Stück Fleisch ist für jeden etwas.

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Das Fleisch – ein aromatisches Porterhouse Steak

Ein Porterhouse Steak wiegt mindestens 700g. Bei der Größe lasst ihr euch am besten von eurem Metzger des Vertrauens beraten. Denkt daran, es hat einen großen Knochen, der auch Gewicht hat. Das Porthouse Steak erkennt man an dem T-förmigen Knochen. Es besteht aus Roastbeef und Filet. Ein gutes Porterhouse Steak hat mindestens 3cm Filet. Darin unterscheidet es sich auch vom T-Bone Steak. Ein ganz besonderes Stück Fleisch ist ein Porterhouse Steak Dry Aged. Beim Dry Aging wird das Fleisch mindestens 4 Wochen abgehangen. Der Fleischgeschmack wird durch den Verlust des Wassers noch viel intensiver.

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Porterhouse Steak

Zutaten Porterhouse Steak für zwei Personen

2 Porterhouse Steaks Dry Aged à 700g

4 EL grobes Meersalz

Pfeffer, z.B. eine fertige Mischung „Rauchiger Pfeffer“ von Just Spices

6 Zweige Rosmarin

Alufolie

Zubereitung Porthouse Steak

Es gibt unterschiedliche Arten ein Steak zuzubereiten. Ich zeige euch die Zubereitung auf dem Grill. Genau genommen haben wir einen Gasgrill. Der Vorteil ist, dass man damit die Hitze auf den Punkt regulieren kann. So kann wirklich nichts schief gehen. Ich empfehle euch die Zubereitung mit einem Grillthermometer. Nur ein Spitzenkoch kann das Steak aufgrund seiner Erfahrungen auf den richtigen Garpunkt bekommen. Ich behaupte mal, dazu braucht es jahrelanger Übung. Ohne Thermometer traue ich mir das nicht zu. Wir haben uns das iGrill 2 gekauft. Es ist so ziemlich das neuste Bluetooth Thermometer auf dem Markt und sehr preisintensiv. Vorteil ist aber, dass man die Garpunktfühler bis auf vier erweitern kann. So können wir entspannt grillen, auch wenn wir Besuch haben.

iGrill2 Grill Thermometer
iGrill2 Grill Thermometer

Welchen Garpunkt mögt ihr am liebsten? Hier sind die bekanntesten:

raw / roh  – Fleischsaft ist dunkelrot
rare / blutig – innen blutig
medium / rare – innen noch blutig
medium – innen rosa
well done – durchgebraten

Ich esse am liebsten Medium. Noch vor einem Jahr habe ich mein Fleisch ausschließlich durch gegessen. Heute ist es für mich unvorstellbar. Schuhsohle adé!

Holt das Porterhouse Steak mindestens eine Stunde vor der Zubereitung aus dem Kühlschrank. So nimmt das Fleisch Zimmertemperatur an und die Fasern werden zarter. Damit verringert ihr auch den Verlust von Fleischsaft während des Grillens.

Schritt 1: Gasgrill auf 220 Grad vorheizen.

Schritt2: Fleisch trocken tupfen. Beim Dry Aged ist das in der Regel nicht mehr notwendig, da das Fleisch eh Wasser verloren hat.

Schritt 3: Porterhouse Steak mit Salz einreiben. Ich verwende körniges Meersalz, damit das Salz schön schmilzt bei der Hitze und eine leichte Kruste bildet.

Schritt 4: Pfeffer ist so eine Sache. Man sollte ihn erst nach dem Grillen auf das Fleisch streuen, da er sonst verbrennt. Ich habe das Porterhouse Steak diesmal schon vor dem Grillen mit einer Pfeffermischung von Just Spices eingerieben. Da das Fleisch nur kurz gegrillt wird, verbrennt der Pfeffer nicht. Probiert aus, was euch lieber ist.

Porterhouse Steak
Porterhouse Steak mit Salz und Just Spices Pfeffer gewürzt
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak

Schritt 5: Für Medium das Porterhouse Steak auf beiden Seiten jeweils zwei Minuten grillen.

Porterhouse Steak

Schritt 6: Die Temperaturfühler des Grillthermometers in das Fleisch stecken, mit Rosmarin belegen und bei indirekter Hitze garen bis die Kerntemperatur von 56 Grad erreicht ist.

Porterhouse Steak

Schritt 7: Porterhouse Steak vom Grill nehmen und in Alufolie einpacken. Fünf Minuten ruhen lassen. Nach Belieben mit Salz und Pfeffer würzen.

Guten Appetit!

Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Porterhouse Steak
Salzklunker & Mmi Grill Sauce
Salzklunker & Mmi Grill Sauce

Zum Fleisch gebe ich etwas Salz. Der Salzklunker ist optisch ein Highlight und sieht wunderschön auf dem angerichteten Tisch aus. Die Barbecue Soße ist meine neueste Entdeckung. Beides ist von vonundzutisch, ein liebevoll geführter Delikatessenladen aus Berlin.

Was ist indirekte Hitze? Wenn ihr wie wir einen Grill mit drei Grillplatten habt, die ihr separat bedienen könnt, lasst ihr das Steak in der Mitte liegen. Schaltet den mittleren Grill aus und beheizt das linke und rechte Feld weiter. Wenn ihr nur ein Grillfeld habt. Legt das Steak auf das kleine Grillfeld oberhalb des Hauptfeldes. Das hat meistens jeder Gasgrill.

Und jetzt habe ich noch ein paar Tipps für ein gelungenes Steak:

  1. Lasst die Fettränder immer am Fleisch. Schneidet sie etwas ein. Nach dem Grillen könnt ihr sie gerne abschneiden. Das Fett ist ein wichtiger Geschmacksträger. Ich musste mich auch erst daran gewöhnen. Es ist geschmacklich wirklich ein Unterschied! Wie gesagt, ihr müsst es nicht mit essen.
  2. Das Steak nicht einstechen. Nehmt eine Zange. Wendet das Steak nicht mit einer Gabel. Ihr verletzt die Poren und der Fleischsaft tritt ungewollt raus.
  3. Ein gutes Steak erkennt ihr an der kräftig roten bis dunkelroten Farbe. Es sollte mindestens drei cm dick sein.
  4. Kauft das Steak nicht fertig abgepackt in der Kaufhalle. Wenn ihr eine gute Qualität haben wollt, müsst ihr tiefer in die Tasche greifen. Beim Metzger könnt ihr euch vor Ort von der Qualität überzeugen. Dann wisst ihr aber auch wo es herkommt. Und das ist doch ein gutes Gefühl, oder nicht?
  5. Ein richtig guter Metzger schneidet das Steak vom Stück ab. So könnt ihr die Größe wählen.
  6. Das Fleisch unbedingt in Alufolie abgepackt ruhen lassen. So erhaltet ihr einen wunderbaren Fleischsaft. Auf die Soße könnt ihr dann (fast) verzichten.
  7. Den Rost richtig aufheizen bis er die maximale Temperatur erreicht hat. Wir lassen unseren Grill 20 Minuten aufheizen.
  8. Wärmt die Teller auf. So bleibt das Steak länger warm. Wenn ihr keine Wärmeplatte habt, legt die Teller bei 50 Grad Umluft für circa 15 Minuten in den Ofen.

Jetzt fragt ihr euch sicherlich wo man ein solches Steak kaufen kann? Ich habe Glück, der Metzger meines Vertrauens ist nur 20 Minuten von mir weg. Und diese Zeit fahre ich gerne für ein gutes Stück Fleisch! Der Ludwig hat sich auf Steaks spezialisiert. Und das tolle ist, man kann das Fleisch nicht nur in Schlüchtern kaufen, sondern deutschlandweit online bestellen. Schaut mal vorbei, es lohnt sich! Neben einer sehr guten Auswahl erhaltet ihr viele wissenswerte Informationen rund um’s Steak und die Zubereitung.

In Teil 2 meiner Serie gebe ich euch Tipps zur Zubereitung eines Rinderfilets. Und ich verrate euch ein schnelles Rezept für ein leckeres Rote Bete-Feta Carpaccio.

Katharina

 

 

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Die Grillsaison hat für uns schon längst begonnen. Sobald die Sonne draußen ist, grillen wir bei fast jeder Gelegenheit. Dank unseres neuen Gasgrills ist es nicht zeitaufwendig. Das tolle am Gasgrill ist, dass wir spontan zwei Stücken Fleisch grillen können und kaum Arbeit damit haben. Zum Fleisch bereite ich uns dann eine schnelle Beilage zu. Auf Brot verzichten wir komplett. Es ist eine reine Gewohnheitssache das Essen umzustellen. Ohne Brot und ohne Kohlenhydrate geht es auch. Und für mich viel besser. Ich esse lieber ein großes Stück Rinderfilet mit Grillgemüse oder Salat.

Ich kenne es von zuhause noch, dass der Thüringer seine Bratwurst oder sein Steak (thüringisch: Brätel) ausschließlich auf dem Holzkohlegrill zubereitet. Eine Tradition die ich auch immer bei mir zuhause eingefordert habe. Aber ich habe dazu gelernt: ein Gasgrill ist auch etwas für die Frau Holzkohle ist mir einfach zu kompliziert, dauert zu lange und macht viel Dreck.

Neulich wurde ich gebeten einen leichten Salat für das Grillbuffet mitzubringen. Es hat allen so lecker geschmeckt, dass ich das Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken gerne mit euch teilen möchte.

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

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Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Zucchini- und Möhrennudeln stehen bei mir regelmäßig auf dem Speiseplan. Neulich habe ich mich an Nudeln aus Gurken ausprobiert und es hat wunderbar geklappt! Die Gurken sind eine super Grundlage für einen leichten Low Carb Salat für das Grillbuffet und schmecken kalt oder leicht aufgewärmt fabelhaft.

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken
Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Zutaten Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken für 2 Personen:

  • 1,5 Salatgurken
  • 200g grüner oder violetter Spargel
  • 1 Hand voll Cocktailtomaten
  • 80g Patros Fetakäse, Miniwürfel
  • 100g körniger Frischkäse
  • 80g Parmaschinken
  • 20 g Cashewkerne
  • Basilikum, so viel ihr mögt
  • 1 EL Olivenöl

Zubereitung Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken

Die Gurken waschen und mit dem Spiralschneider zu Spaghetti verarbeiten, beiseite stellen. Die Tomaten und den Spargel waschen. Vom Spargel die Enden abschneiden, circa 1- 2cm. Spargel in kleine Stücke schneiden. Cashew Kerne in einer Pfanne anrösten bis sie goldbraun sind und aus der Pfanne nehmen. Olivenöl in eine Pfanne geben und den Spargel darin fünf Min bei mittlerer Hitze anbraten. Cocktailtomaten dazugeben und für zwei weitere Minuten braten.

Wärme der Herdplatte auf die geringste Stufe einstellen. Feta und Frischkäse in die Pfanne geben, alles mit Salz und Pfeffer würzen. Denkt daran, dass der Parmaschinken salzig ist, also bitte nur vorsichtig salzen!

Parmaschinken vom Fettrand entfernen und in kleine Stücke zupfen. Basilikum waschen und ebenfalls zerkleinern. Beides zusammen mit den Gurkennudeln in die Pfanne geben, Herdplatte ausstellen und alles Zutaten miteinander verrühren.

Nudelsalat auf einem Teller anrichten und mit den Cashew Kernen und etwa Basilikum garnieren.

Guten Appetit!

P.S.: Wenn euch mein Gurkensalat Rezept mit Parmaschinken geschmeckt hat, freue ich mich über einen Kommentar oder besser noch über ein Bild auf Instagram!

 

 

Nährwerte:

Kcal 473,5 kcal

Eiweiß 34,3g

KH 10,36g

Fett 28,5g